Angelsportverein Harburg-Wilhelmsburg e.V.

Unsere nächsten Termine


Elbe

Wer an der Elbe angeln will, guckt vielleicht vorher, wieviel Wasser gen Nordsee herunter kommt oder orientiert sich über Ebbe und Flut (Pegel St. Pauli), ob die Elbe womöglich bergauf fliesst.
Vor allem ist es wichtig die richtigen Papiere dabei zu haben - denn Schwarzangeln ist eine Straftat !!!

Angeln in Hamburg ist westlich der Elbbrücken möglich. Östlich sind Eigentums- und Pachtstrecken zu beachten, d.h. dort sind "Gastkarten" erforderlich. Unsere Pachtstrecke betrifft Norder-, Süder- und Oberelbe (Hamburg / Niedersachsen).

Sie beginnt flussab der 2. Buhne unterhalb der Seevemündung (Startpunkt) und zieht in der Süderelbe bis zur alten Harburger Elbbrücke.

Die Vorschriften der Naturschutzgebiete Heuckenlock und Schweenssand finden sich hier:

Naturschutzgebiet Schweenssand
Die von der BUKEA im Naturschutzgebiet Schweenssand ausgewiesenen Angelstellen beschränken sich auf den unmittelbaren Bereich der A1-Autobahnbrücke bei Neuland sowie an der Landesgrenze zu Niedersachsen bei Fünfhausen, jeweils an der Steinschüttung zur glatten Stromkante. Die Zugänge zu den Angelstellen sind so zu verstehen, dass immer der kürzeste Weg gewählt und wo möglich, ausschließlich die Steinkante betreten werden  sollte.

Dieser Bereich darf von Gastkarten-Inhabern nicht beangelt werden!



Auf Netze und Reusen der Berufsfischer ist besondere Rücksicht zu nehmen.
Das Angeln auf der Strecke von der Alten Harburger Elbbrücke bis zur Hamburger Landesgrenze in Fünfhausen ist nur an den Stromkanten erlaubt.
Auch Nichtmitglieder können für die Elbe Gastkarten erwerben.

Der 2015 erstmals auf den 1. Mai verlegte Start der Gastkartensaison ("Saisonkarte") hat sich bewährt. Die Freie und Hansestadt Hamburg hat aus gleichem Anlass inzwischen eine im Grundsatz ähnliche Regelung zum Zanderschutz vorgeschrieben, siehe .pdf-Datei unten auf dieser Seite.

Wer "Butt satt" angeln möchte und das nur vorher für möglich hält, ist als Neumitglied im Verein herzlich willkommen !!!

Fischsterben in der Elbe, 03.07.22

Die auf der JHV vom 1. Vorsitzenden geäußerten Befürchtungen hinsichtlich eines möglichen großen Fischsterbens in der Elbe vor dem Hintergrund der aktuell gemessenen, prekären Sauerstoffwerte an den Messstationen Seemannshöft und Bunthaus, scheinen sich nun doch in dramatischer Weise zu bestätigen.
Nachdem bereits unmittelbar nach der besagten JHV Meldungen von beobachtenden Mitgliedern an unseren Elbestrecken über bereits verendete Fische eingegangen waren, erfolgen nun offizielle Berichterstattungen und Statements über das überall zu beobachtende Fischsterben via Informationskanäle von Behörden und Institutionen sowie in den regionalen Medien.
Lt. Meinung von Experten haben hohe Temperaturen und das Absterben von Grünalgen zu einem riesigen Sauerstoffloch geführt. Die wesentlichen Gründe werden aber auch in der Vertiefung der Elbe gesehen. Darüber hinaus begünstigen fehlende Flachwasserzonen, die Auswirkungen des Klimawandels sowie die insgesamt negative Beeinträchtigung der gesamten Elb-Flora und Fauna diese extremen Sauerstofflöcher und deren dramatische Folgen.
Seien niedrige Sauerstoffwerte im Bereich der Hamburger Tideelbe während der Sommer mittlerweile traurige Realität, jedoch durch nachlaufendes, sauerstoffhaltiges Wasser aus dem Mittellauf der Elbe gelindert, sehe man sich in diesem Jahr mit einer vollkommen anderen Situation konfrontiert, da auch im nachlaufenden Wasser die Sauerstoffwerte ähnlich niedrig sind.
Über die Ausmaße und die Folgen des jetzigen Fischsterbens, welches sich von Wedel über den Hamburger Hafen flussaufwärts bis weit hinter die Bunthäuser Spitze erstreckt, lässt sich derzeit nur spekulieren.

Dokumente
PDF   Verzehrsempfehlung
Verzehrsempfehlung für Fische der Elbe.

PDF   ASV Rundschreiben 01/2017
Rundschreiben des ASV Hamburg zum Zanderschutz in der Elbe mit neuen Regeln der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation - Oberste Fischereibehörde

PDF   Schadstoff PFAS in Elbfischen
Bericht in der MoPo vom 23.04.2020 - Niedersachsen warnt vor Fisch aus der Elbe.